Die COPSY Studie untersucht die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Unter anderem ist die stellvertretende Präsidentin des Kinderschutzbundes, Frau Prof. Andresen, an der Studie beteiligt.
Fast jedes Kind, so ein Ergebnis der Studie, leidet unter psychischen Auffälligkeiten. Sorgen und Ängste haben zugenommen und äußern sich in depressiven Symptomen oder psychosomatischen Beschwerden wie z.B. Kopf- oder Bauchschmerzen. Auch das Gesundheitsverhalten hat sich verschlechtert: der Verzehr von Fastfood und Süßigkeiten hat massiv zugenommen, Sport hingegen wird wesentlich weniger betrieben. Gerade aber Bewegung ist für Kinder ein Schlüssel zur Welt.

Nicht nur, dass Sport körperlich und geistig gesund hält, für Kinder und Jugendliche ist Sport auch ein wichtiger sozialer Faktor. Hier treffen sie Freunde, lernen mit Konflikten sowie mit Siegen und Niederlagen umzugehen.
Leider zeigt die Studie auch einen deutlichen Zusammenhang in der Herkunft der Kinder. Wer vor der Pandemie gut dastand, sich in seiner Familie angenommen und gut aufgehoben fühlte, kommt auch besser durch die Pandemie. Wenn weiterhin verlässliche Konzepte für die Kinder- und Jugendarbeit in Kitas, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe fehlen, besteht die Gefahr, dass vor allem Kinder aus Risikofamilien ihre Motivation und Lernfreude verlieren.
Die ganze Studie zum Download finden Sie hier

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