Eine starke Gesellschaft braucht gesunde Kinder – endlich Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit etablieren!

Gesundheit entscheidet über Bildungschancen – und viele Kinder und Jugendliche stehen heute vor wachsenden Herausforderungen. Psychische Belastungen, Bewegungsmangel, chronische Erkrankungen und problematische Mediennutzung prägen den Alltag vieler junger Menschen.


Ein breites Bündnis aus Verbänden und Organisationen fordert deshalb in einem Memorandum die flächendeckende Einführung von Schulgesundheitsfachkräften. Sie können Prävention stärken, gesundheitliche Probleme früh erkennen, Schülerinnen und Schüler begleiten und Lehrkräfte sowie Familien entlasten. Die zentrale Forderung: ein Schulgesundheitspakt von Bund und Ländern, um Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit dauerhaft zu etablieren.

 


Auch wir als Kinderschutzbund Aachen unterstützen das Bündnis und seine Forderungen.

 


Das Memorandum im Wortlaut:

https://bundesschuelerkonferenz.com/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-01_PM-Memorandum.pdf

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ABC-Klassen führen eher zu Stress als zu Fortschritten

Der Kinderschutzbund NRW sieht die geplanten ABC-Klassen kritisch und warnt vor möglichen negativen Folgen für Kinder. „Die ABC-Kurse reißen Kinder aus ihrem vertrauten Alltag“, kritisiert der Landesverband. Die Kurse finden nach jetziger Planung ohne Bezugspersonen in unbekannten Gruppen an fremden Orten statt. „Das führt bei Fünfjährigen zu Stress und löst eher Lernblockaden als Entwicklungsfortschritte aus. Kinder dürfen nicht durch zusätzliche Strukturen verunsichert oder aus ihrem gewohnten Umfeld herausgelöst werden, ohne dass der pädagogische Mehrwert eindeutig belegt sei.

 

Der Landesverband betont zugleich, dass Maßnahmen zur Förderung von Kindern grundsätzlich wichtig seien. Entscheidend sei jedoch, dass solche Angebote kindgerecht ausgestaltet, fachlich abgesichert und mit bestehenden Unterstützungsstrukturen sinnvoll verzahnt werden.

 
Hier finden Sie die schriftliche Stellungnahme dazu.

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Mitteilung zum Tag der gewaltfreien Erziehung

Der 1. Mai ist 𝐓𝐚𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐠𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐧 𝐄𝐫𝐳𝐢𝐞𝐡𝐮𝐧𝐠. Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt – und auf Unterstützung, wenn sie sie brauchen.

Mit Sorge blicken wir deshalb auf die aktuelle Reformdebatte zur Kinder- und Jugendhilfe. Inklusion weiterzuentwickeln bleibt wichtig. Bestehende Hilfen dürfen dabei aber nicht geschwächt oder verzögert werden. Einrichtungen wie Kitas und Schulen leisten viel. Gezielte Hilfen für Kinder, die Gewalt oder Vernachlässigung erleben, können sie jedoch nicht ersetzen.

Warum wir den aktuellen Gesetzentwurf kritisch sehen und welche Folgen wir für den Kinderschutz befürchten, lesen Sie in der Pressemitteilung des Kinderschutzbund-Bundesverbandes

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