Offener Brief der Kinderschutz-Zentren

Unser tiefes Mitgefühl für die Familien & Betroffenen

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Mit Bestürzung reagieren Die Kinderschutz-Zentren in Deutschland
auf das schwere Gewaltverbrechen im niedersächsischen Stade und richten
einen offenen Brief an die fachlich Verantwortlichen in Bund, Ländern und
Kommunen für Kinder- und Jugendhilfe, Justiz und Innere Sicherheit.

­bitte hier weiterleisen

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Es braucht ein Dorf. Und Menschen die zusammenarbeiten.

Unser Fachtag „Es braucht ein Dorf – Kooperation für Familien mit psychisch kranken Eltern“ am 8. Juli 2026 hat wieder mal eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig verlässliche Zusammenarbeit für wirksamen Kinderschutz ist. Mehr als 200 Fachkräfte aus Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schule, Beratung und weiteren Bereichen kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, Schnittstellen zu beleuchten und gemeinsam Lösungen für die Praxis zu entwickeln.

Eröffnet wurde der Fachtag mit Grußworten von Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat der StädteRegion Aachen, und Dr. Michael Ziemons, Oberbürgermeister der Stadt Aachen. Ihre Unterstützung unterstreicht die Bedeutung unseres Fachtages und allgemein einer engen Zusammenarbeit für Familien mit psychisch belasteten Eltern in unserer Region.

Danach ging es in die Workshops, in denen wir konkrete Themen aus der Praxis besprochen haben. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Workshopleiter*innen und Mitwirkenden für den offenen Austausch und die Bereitschaft, über Institutionsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die vielen Gespräche und Ideen nehmen wir mit in unsere tägliche Arbeit. Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern Feuervogel, StäpkE sowie dem Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen, mit denen wir diesen Fachtag gemeinsam auf die Beine stellen konnten. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal!
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Eine starke Gesellschaft braucht gesunde Kinder – endlich Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit etablieren!

Gesundheit entscheidet über Bildungschancen – und viele Kinder und Jugendliche stehen heute vor wachsenden Herausforderungen. Psychische Belastungen, Bewegungsmangel, chronische Erkrankungen und problematische Mediennutzung prägen den Alltag vieler junger Menschen.


Ein breites Bündnis aus Verbänden und Organisationen fordert deshalb in einem Memorandum die flächendeckende Einführung von Schulgesundheitsfachkräften. Sie können Prävention stärken, gesundheitliche Probleme früh erkennen, Schülerinnen und Schüler begleiten und Lehrkräfte sowie Familien entlasten. Die zentrale Forderung: ein Schulgesundheitspakt von Bund und Ländern, um Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit dauerhaft zu etablieren.

 


Auch wir als Kinderschutzbund Aachen unterstützen das Bündnis und seine Forderungen.

 


Das Memorandum im Wortlaut:

https://bundesschuelerkonferenz.com/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-01_PM-Memorandum.pdf

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